Wir verweilen noch im Chilenischen Seengebiet und bestaunen den aktiven Villarica Vulkan. Von hier führt uns die Panamericana an den größten Wasserfall Chiles, bevor wir auf einem Weingut eines Schweizers nächtigen, wo wir lecker verköstigt werden und direkt in den Weinreben übernachten.
- Ich weiß nicht, wer schöner ist, der Vulkan oder mein Womo? Ihr merkt schon, ich bin immer noch ganz verliebt in mein rollendes Zuhause!
- Wir bleiben noch im Seengebiet.
- Mittlerweile hat der Osorno eine Wolkenhaube bekommen.
- Schon kommt der nächste Vulkan ins Blickfeld: der Villarica.
- Beim genaueren Hinsehen, wird schon klar, dass es sich um einen aktiven Vulkan handelt. Kleine Rauchwolken kringeln sich aus dem Krater.
- Man sieht den Vulkan sogar von unserem Campingplatz aus.
- Am Nachmittag fahren wir in ein Thermalbad.
- Mehrere Becken mit unterschiedlichen Temperaturen sind durch Holzstege miteinander verbunden.
- Die Thermen liegen wunderschön in einer Schlucht, von üppiger Vegetation umringt.
- Ein kleiner Wasserfall lockt uns.
- Das ist sicherlich nichts für Warmduscher!
- Nicht nur die Männer, auch die Frauen stellen sich der eiskalten Herausforderung! (ich nicht, erstens war ich schonmal drunter und zweitens bin ich bekennende Warmduscherin!)
- Ein wirklich toller Ort!
- Hier kann man nicht nur schön entspannen und baden, die ganze Szenerie ist dabei auch noch sehr fotogen.
- Am Ende der Schlucht, wartet ein noch größerer Wasserfall.
- Wir entspannen in dem warmen Wasser. Etwas Urlaub von der Reise, denn diese 180-tägige Tour ist anstrengend, da braucht man kleine Erholungsphasen!
- Am nächsten Tag erreichen wir Pucón, ein netter Urlaubsort.
- Pucón ist bekannt für die in Handarbeit hergestellten Holz-Blumen. Sie sehen wirklich täuschend echt aus.
- Zu unser aller Freude stößt Lorenz wieder zur Gruppe. Er hat richtig Gas gegeben! Willkommen zurück, mein Freund!
- Am Morgen hat der Vulkan eine deutlich sichtbare Rauchfahne.
- Übrigens findet die Entsorgung der Kassettentoilette und des Grauwassers fast immer unterwegs am Straßenrand statt. Entsorgungsstationen auf den Campingplätzen sind extrem selten und wenn es sie gib, sind sie sehr improvisiert, so wie hier.
- Mir großen Schritten auf der Panamericana setzen wir unseren Weg gen Norden fort.
- Am Salto de Laja legen wir einen Stopp ein.
- Er ist der größte Wasserfall Chiles, Okay, es sind nicht die Iguazu-Fälle, aber man soll ja nicht vergleichen.
- Endlich Sommer, weg mit dem warmen Anorak und her mit dem luftigen Sommerkleid!
- Wir übernachten auf einem Weingut.
- Das Weingut gehört einem Schweizer und liegt in der Nähe der Stadt Chillán.
- Wir stehen mit den Wohnmobilen direkt in den Weinreben.
- Ruedi erzählt uns die Geschichte des Weingutes und des chilenischen Weines.
- Erst Mitte der 90er Jahre wurde die Rebsorte Carménère wiederentdeckt, die bis dahin als ausgestorben galt. Sie fiel in allen anderen Erdteilen der Reblaus zum Opfer.
- Carménère ist sozusagen DER chilenische Rotwein.
- Kleine Weinprobe.
- Im Anschluss essen wir im Restaurant des Weingutes zu Abend.
- Lorenz erzählt von seinen Erfahrungen der letzten drei Wochen. Er hat auf der einen Seite einiges verpasst, dafür hatte er viele wertvolle Begegnungen mit den Einheimischen, wurde mehrmals zum Essen eingeladen, beschenkt und auf Ausflüge mitgenommen.
- Der Vorteil, wenn man direkt auf dem Weingut übernachtet, liegt auf der Hand, man kann den Abend ganz entspannt bei gutem Rotwein ausklingen lassen. In diesem Sinne, auf euer Wohl und gute Nacht allerseits!