La Paz ist eine verrückte Stadt, die man einmal gesehen haben muss! Es ist Walters Zuhause, das er uns mit Freuden zeigt. Von La Paz aus befahren wir auch die berühmte „Todesstraße“, per Bus, per Bike und zwei Paare sogar mit dem eigenen Wohnmobil. Zwischendrin bekomme ich noch einige Lehrstunden in der Werkstatt und lerne zusammen mit Behan, wie man einen Dieselpartikelfilter der älteren Generation reinigt.
- Während Behan und ich in der Werkstatt den DPF reinigen lassen, sieht sich die Gruppe La Paz an.
- Walter zeigt heute seine Wahlheimat.
- La Paz ist übrigens nicht die offizielle Hauptstadt Bolivien, das wäre Sucre.
- Wir beginnen an einem Aussichtspunkt, von wo man das Häusermeer gut überblicken kann.
- Das Fußballstadion in La Paz. Wenn zum Beispiel Argentinien kommt, führen sie in der Regel nach der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit holen die Bolivianer dann auf, da den Argentiniern die Puste ausgeht in der Höhe.
- Die vielen Seilbahn-Linien sind für uns das ideale Fortbewegungsmittel, um dabei gleichzeitig möglichst viel von der Stadt zu sehen.
- Die meisten einfachen Häuser sind unverputzt. Diese bunte Siedlung sticht da richtig heraus.
- Autofahren in La Paz ist eine echte Herausforderung. Unser Busfahrer bei der Stadtführung hat keinen leichten Job!
- Auch die Stromversorgung sieht ziemlich chaotisch aus.
- Wir besuchen den Hexenmarkt, wo man viele exotische Dinge erwerben kann. Diese Lama-Föten benötigen die Schamanen für diverse Rituale. Zudem bringt ein Lama-Embryo im Fundament dem Hausbauer Glück.
- Hier dürft ihr zweimal hinschauen! In Bolivien ticken die Uhren einfach anders.
- Zum Abschluss besuchen wir noch das Valle de la Luna, das Mondtal von La Paz.
- Am nächsten Tag wagen wir uns auf den „camino de la muerte“, die sogenannte Todesstraße.
- Es ist ziemlich neblig an diesem Tag, was den Abenteuercharakter der Strecke noch verstärkt.
- Unterwegs wird unser Minibus mehrmals von Wasserfällen gebadet.
- Wir steigen hier einmal aus und werden recht nass.
- Wir staunen, wie schnell sich die Vegetation ändert. Wir haben über 3.000 Höhenmeter verloren und es wird deutlich wärmer und feuchter.
- Heutzutage ist die Strecke nicht mehr so gefährlich wie früher, da einem kaum mehr Fahrzeuge entgegenkommen. Die LKWs nehmen mittlerweile die neue Asphaltstraße.
- Die Mehrheit der Gruppe lässt sich am heutigen Tag nicht chauffieren, sondern fährt die Strecke mit dem Bike.
- Ich glaube bei den Fahrradfahrern ist der Adrenalinspiegel an diesem Tag deutlich höher als bei den Bus-Fahrern!
- Zwei Paare fahren die Todesstraße in die Yungas mit dem eigenen Camper.
- Egal wie, es ist für alle ein besonderes Erlebnis! Und wir sind auch alle wieder heil zurückgekommen.
- Am Abend verabschieden wir uns von meinem Reiseleiterkollegen Walter.
- Wir haben ihn alle lieb gewonnen und lassen ihn nur ungern ziehen. Wir sind froh, dass wir mit Walter einen so kompetenten Partner für zukünftige Projekte gewonnen haben. So wird er die im November 2020 startende Südamerika-Tour leiten.
- Die Gruppe hat sich ein kleines Spiel ausgedacht um zu sehen, wie harmonisch das Zusammenleben im Wohnmobil so ablief. Resultat:60 Prozent Übereinstimmung bei den Fragen. Da ist noch Luft nach oben! Aber wir zwei Alphatierchen sind insgesamt gut klargekommen miteinander.
- Paul hält eine bewegende Abschiedsrede. Es freut mich sehr zu spüren, wie sehr die Teilnehmer Walter geschätzt haben. Lieber Walter, danke dir für alles! Wir werden deine ruhige und ausgleichende Art, deine Grillkünste, dein Wissen über Lateinamerika und ich persönlich deine guten Kochkünste vermissen!
- Am nächsten Morgen verlassen wir La Paz. Ich werde die nächsten drei Wochen von meiner Kollegin Sandra begleitet.
- In El Alto legen wir noch einen Einkaufsstopp ein.
- Märkte sind immer etwas Spannendes.
- Die Hühnchen sehen nicht gerade appetitlich aus.
- Übrigens sind alle Wohnmobile wieder gut unterwegs, auch der Camper von Irma und Behan läuft nach der DPF-Reinigung wieder wie eine Eins! So sind alle bereit für das nächste Abenteuer: die Überfahrt mit diesen Holzbooten über den Titicacasee. Ob da alle heil rüberkommen? Ihr werdet es erfahren, aber erst im nächsten Bericht!