Mit dem Wohnmobil durch Japan

Reise in 2020 wegen Covid-19 abgesagt.

19. September 2021 - 14.Oktober 2021 (26 Tage)

In Japan herrscht Linksverkehr. Das Lenkrad befindet sich also auf der rechten Seite. Seien Sie auf jeden Fall vorsichtig, es dauert einen Moment, bis Sie sich auf den Linksverkehr eingestellt haben. Aber nach einigen Kilometern sollten Sie sich daran gewöhnt haben.

Autofahren ist in Japan weder besonders schwierig noch gefährlich, da die Straßen sich meistens in einem guten Zustand befinden, im Übermaß ausgezeichnet sind und die Fahrer höflich und zuvorkommend sind. Allerdings ist Vorsicht geboten, keine zu engen Straßen zu nehmen. Davon gibt es in Japan sehr viele!

Autofahren in Japan erfordert oft etwas Geduld: In der Stadt sind maximal 40 km/h erlaubt, auf der Autobahn zwischen 80 und 100 km/h, auf allen anderen Straßen 30 bis 60 km/h. Mehr oder weniger alle Autofahrer fahren 20 km/h schneller als erlaubt. Aber achten Sie auf Kontrollen. Es gibt viele Polizeiautos auf den Straßen und regelmäßig Radarkontrollen.

Genießen Sie Ihre Reise! Wer ruhig fährt, kommt sicher ans Ziel.

Die japanischen Autobahnen zählen zu den besten und sichersten weltweit. Sie sind in perfektem Zustand, werden vorbildlich unterhalten und beleuchtet, haben in regelmäßigen Abständen Raststätten mit sauberen Toiletten, Boutiquen und Restaurants. Die Kehrseite der Medaille sind allerdings allgegenwärtige Mautstellen, an denen man kräftig zu zahlen hat. Allerdings sind sie recht teuer. Rechnen Sie mit ungefähr 3.000 Yen für eine Fahrt von 3 Stunden zwischen zwei großen Städten. Auf unserer Japan-Tour können Sie die Autobahnen fast immer vermeiden. Auf Landstraßen kommen Sie zwar langsamer voran, sehen dafür aber auch mehr vom Land. Sie selbst entscheiden jeden Tag aufs Neue welche Strecke Sie fahren. Die Tour ist generell ohne Autobahn geplant und die Etappen sind auf nicht mautpflichtigen Straßen stets gut zu schaffen.

Die Verkehrsschilder, die zumeist den internationalen Standards entsprechen, sind im Allgemeinen in Englisch und Japanisch gekennzeichnet. Nur in ländlichen Gegenden können Ausnahmen vorkommen.

Was weitere Verkehrsregeln betrifft, erhalten Sie vor Ort eine Einführung.

Die Mietmobile sind mit Automatikschaltung ausgestattet. Das Fahren geht einfach und praktisch mit nur 3 Gängen: P für Parken, D für Fahren und N für neutral (Leerlauf).

Camping in Japan

Campingplätze

Campingplätze

Es gibt in Japan durchaus Campingplätze, viele davon sind staatlich organisiert. Die Meisten sind eher an Zelt-Reisende gerichtet, aber es gibt durchaus auch viele Campingplätze, die Wohnmobilisten willkommen heißen.

Von der Ausstattung her unterscheiden Sie sich etwas vom europäischen Standard. Die Campingplätze verfügen in der Regel über Toiletten, Wasser, Koch- und Abwaschgelegenheiten und meistens über Stromanschlüsse. Nicht immer haben sie Duschen. Duschen müssen wenn vorhanden zum Teil extra vor Ort bezahlt werden.

Michi no eki

Neben normalen Campingplätzen gibt es auch etwa 1.000 Stellplätze an den Autobahnen / Hauptstraßen. Die sogenannten „Michi no eki“ sind meistens sehr großzügig angelegt, verfügen alle über saubere Toiletten und haben oft auch angeschlossene, einfache Restaurants, Verkaufsläden, manchmal WI-FI, immer Getränkeautomaten und oft Thermalbäder oder Fußbäder dabei.

Toiletten sind immer vorhanden. Öffentliche Toiletten sind in Japan bis auf wenige Ausnahmen erstaunlich sauber und sehr ordentlich.

Onsen – Wellness auf Japanisch

In Japan zählen die sogenannten Onsen, Thermalbäder, zur Kultur.

Onsen findet man fast überall. Nicht nur eine schöne Art der Entspannung und um einen Teil typisch japanischer Kultur kennen zu lernen, sondern für uns dann auch gleich eine Duschgelegenheit.

Das gemeinsame Bad im Onsen hat eine lange Tradition in Japan. Es diente seit jeher schon als Treffpunkt um sich mit anderen auszutauschen und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Onsen gibt es in allen möglichen Erscheinungsformen. Viele Orte haben ein einfaches Gemeinschaftsbad, manche Hotels haben ihr eigenes Onsen. Manche Gegenden in Japan sind bekannt für ihre spektakulären Onsen, die in wunderschöner Natur liegen und von natürlichen heißen Quellen gespeist werden. Die Onsen sind meistens nach Geschlechtern getrennt. Man badet nackt, nachdem man sich vorher sehr gründlich gewaschen hat. Es gibt auch einige wenige gemischte Onsen.

Falls Sie Tattoos haben, überkleben Sie ein kleines mit einem Pflaster oder fragen nach, ob es in Ordnung ist sich damit im Onsen zu zeigen. Oft herrscht Tattoo-Verbot, da Tattoos Zugehörigkeiten zu japanischen Mafiaclans symbolisieren können und man durch ein Tattooverbot den Mafiosi den Eintritt verwehren will. Für Touristen drückt man da aber eventuell ein Auge zu.

Einreisebestimmungen

  • Nationaler Führerschein

  • Japanische Übersetzung des Nationalen Führerscheins * wird von uns organisiert

  • Reisepass (gültig bis mindestens April 2021)

  • Keine Impfungen verlangt

*Hinweis

benötigen stattdessen Ihren nationalen Führerschein sowie eine Übersetzung der Japanischen Automobil Föderation, die dann ein Jahr lang gültig ist. Um Ihnen Unannehmlichkeiten bei der Erledigung der Formalitäten zu ersparen, übernimmt das gern der Vermieter für Sie. Die Übersetzung kostet aktuell 7,000 JPY pro Person, die Sie direkt vor Ort in bar an den Vermieter bezahlen. Schicken Sie uns dafür bitte direkt nach der Buchungsbestätigung eine Passkopie und eine Kopie Ihres Nationalen Führerscheins (in Farbe). Die Übersetzung bleibt gültig und kann auch für spätere Reisen wiederverwendet werden.

Wer einen Führerschein aus Österreich oder den Niederlanden besitzt, benötigt keine japanische Übersetzung. In diesem Fall brauchen Sie den nationalen und internationalen Führerschein, jedoch keine japanische Übersetzung.

Gesundheit / Impfungen

Für die Einreise besteht zurzeit keine Impfpflicht.

Denken Sie daran, eine Reiseapotheke mitzunehmen, damit sie für leichtere Erkrankungen und kleinere Notfälle gerüstet sind. Folgendes sollten Sie auf Reisen immer dabeihaben: Medikamente gegen Durchfall, Reisekrankheit, Fieber, Schmerzen sowie Wunddesinfektionsmittel, Insekten- und Sonnenschutzmittel, Salbe bei Insektenstichen oder anderen Hautreizungen, Fieberthermometer und Verbandmaterial.

Finanzen

MASTER und VISA – Card werden allgemein akzeptiert. Man kann quasi immer mit Kreditkarte Tanken und die Supermarkt-Einkäufe bezahlen. Für kleinere Beträge wie Eintrittsgelder oder Kleinigkeiten benötigt man jedoch oft Bargeld. Man kann problemlos am Geldautomaten YEN beziehen.

Die Preise in Japan liegen etwas über dem deutschen Niveau, allerdings hat es in den Restaurants meistens ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Landessprache

In Japan wird Japanisch gesprochen. Entgegen weitläufiger Meinungen sprechen nur wenige Japaner Englisch. Zumindest die Japaner mit denen wir zu tun haben auf den Campingplätzen, an Tankstellen oder in Supermärkten sprechen meistens kein Englisch.

Es ist eine große Hilfe sich eine Übersetzungsapp auf das Handy zu laden.

Tankstellen

Das Tankstellennetz ist gut ausgebaut. Man kann so gut wie immer mit Kreditkarte bezahlen.

Die Benzinpreise liegen leicht unter deutschem Niveau.

Klima

Wir reisen im frühen Herbst. Es kann noch heiß und teilweise schwül sein. In tiefer gelegenen Städten wie Tokyo und Kyoto wird es sicherlich heiß sein. Rechnen Sie hier mit Temperaturen zwischen 23 und 32 Grad. In den Bergregionen wird es deutlich kühler und das Thermometer kann nachts in den einstelligen Bereich fallen.

In letzter Zeit war das Wetter immer außergewöhnlicher und unberechenbarer, Nehmen Sie am besten neben Sommer-Kleidung auch ein paar warme Sachen mit, sowie eine Regenjacke.

Essen und Trinken

Japan hat eine fantastische Esskultur. Vieles ist für uns völlig fremd. Wir möchten Ihnen während der Reise die reichhaltige und kunstvolle Japanische Küche näherbringen. Die Japanische Küche ist sehr fischlastig, doch auch für Leute, die kein Fisch mögen oder sogar Vegetarier oder Veganer sind, wird es immer eine Alternative geben. Am besten geben Sie das bei der Buchung gleich mit an. Im Supermarkt finden Sie auch Fleisch, Obst, Gemüse…

Medien-Kommunikation

Jedes Fahrzeug sollte mit mindestens einem Quadband-Handy ausgestattet sein mit einer europäischen SIM Karte. Das Handy ist für den Notfall gedacht.

Der Vermieter stellt im Mietmobil Datenvolumen zur Verfügung, womit Sie mit dem IPad navigieren können und sich einen mobilen Hotspot einrichten können für Ihr Handy oder ein anderes Gerät. Für größeren Datenverbrauch ist es allerdings nicht gedacht.

Wir empfehlen am Flughafen eine lokale SIM-Karte für Datenvolumen zu kaufen. Diese erlaubt uns, auf dem Handy GoogleMaps, WhatsApp, Skype, Facebook, Emails etc. zu benutzen. Bei der letzten Tour hat sich eine WhatsApp-Gruppe für die Kommunikation untereinander als sehr sinnvoll erwiesen. Bitte rechnen Sie hierfür etwa 8.000 Yen. Sie können für die japanische SIM Karte ein zweites Handy mitnehmen oder ein Handy mit Dual-SIM verwenden. WhatsApp bleibt übrigens weiterhin mit der gewohnten Nummer nutzbar, egal welche SIM-Karte sich gerade im Telefon befindet.

Man hat während der Tour auch immer mal wieder Wifi (drahtlosen Internetzugang).