- An diesem Morgen hängt der Nebel tief. Mich lockt eine Piste Richtung Meer.
- Anscheinend bin ich nicht die Einzige, die heute noch auf Entdeckungstour geht.
- Im Größenvergleich Wohnmobil-Kakteen sieht man gut, dass einige Kakteen doch richtig hoch sind!
- Wir erreichen unser Tagesziel. Mulegé hat eine Missionskirche auf einem Hügel.
- Von dort genießt man einen tollen Blick auf die Dattelpalmenoase.
- Dattelpalmen soweit das Auge reicht.
- Wir richten uns für zwei Nächte auf dem Campingplatz ein.
- Mulegé liegt direkt an einem Fluss.
- Am nächsten Morgen starten wir zeitig zu einem Ausflug.
- Mit Salvador fahren wir eine Piste zu einem Rancho, von wo wir eine Wanderung zu Felszeichnungen unternehmen.
- Das Wetter meint es auch heute wieder sehr gut mit uns.
- Unterwegs halten wir an und Salvador erklärt uns die verschiedenen Pflanzenarten und ihre zum Teil heilende Wirkung.
- Dieser Kaktus soll stolze 500 Jahre alt sein. Er hätte mit Sicherheit viel zu erzählen!
- Von der Farm wandern wir los in diese herrliche Landschaft.
- Die Sonne ist schon recht kräftig, Salvador meint, wir hätten Glück, im Frühling hier zu sein, so hat es aktuell nur etwa 35 Grad, in ein bis zwei Monaten hat man noch 10 Grad mehr!
- Wir genießen die Ausblicke. Seit über einem Jahr ist kein Tourist mehr zu den Felszeichnungen gewandert. Offiziell hat das Areal wegen Corona geschlossen, aber unser Guide ist bekannt, hat gute Beziehungen und so dürfen wir die Tour heute machen.
- Wir spazieren durch einen Canyon.
- Früher floss hier mal ein Fluss entlang und der Wanderer musste durchs Wasser waten.
- Am Ende noch eine kurze Kletterpartie und dann stehen wir vor den Malereien.
- Die Zeichnungen stammen aus verschiedenen Epochen und wurden mehrmals übermalt.
- Man sieht Tiere, Jagdszenen und Menschen.
- Salvador hat ein großes Wissen, wir hören ihm gern zu.
- Ich übersetze seine Ausführungen vom Spanischen ins Deutsche. Damit wir auch optisch zusammenpassen, haben wir uns farblich aufeinander abgestimmt.
- Unterwegs kaufen wir noch Bio-Orangen und Grapefruit, die unheimlich lecker sind. Gegen Nachmittag sind wir dann wieder zurück auf dem Campingplatz.
- Schöne Stimmung am Morgen.
- Unterwegs liegt Santa Rosalia.
- Der Ort wurde Ende des 19. Jahrhundert von einer französischen Minengesellschaft gegründet.
- Die Holzhäuser haben einen gewissen Charme.
- Santa Rosalía erinnert mich an alte Goldgräberstädte in den USA.
- Kurz vor unserem Ziel San Ignacio sehen wir den Vulkan Tres Vírgenes.
- Die Gegend erinnert an eine Oase in Marokko.
- So stelle ich mir Marokko zumindest vor!
- San Ignacio besitzt eine schöne Missionskirche, ansonsten ist der Ort sehr übersichtlich.
- Die Straße ruft!
- Oder besser gesagt, der Berg ruft, denn wir fahren in die Höhe.
- Heute teilen wir uns ausnahmsweise einmal auf. Ein Teil der Gruppe bleibt am Ende der Asphaltstraße mit schöner Aussicht stehen.
- Ein Teil fährt noch auf einer etwas abenteuerlichen Piste weiter.
- Die Piste ist anspruchsvoll, aber die Landschaft belohnt uns.
- Beide Grüppchen unternehmen eine Wanderung.
- Wir bestaunen die unterschiedlichen Kakteen-Arten.
- Die Cirio sind endemisch auf der Baja California, das heißt sie wachsen nur hier und nirgendwo sonst auf der Welt. Für die Botaniker unter euch, sie gehören zur Gattung Fouquieria.
- Uns gefallen alle Kakteenarten.
- Die Stacheln dieser Biester sind richtig spitz und durchstehen mühelos eine Schuhsohle. Einige haben das am eigenen Fuß äh Leib erfahren. Und man ist gut beraten auf der Wanderung eine Zange dabei zu haben, denn mit bloßen Fingern bekommt man die Stacheln nicht raus.
- Wir genießen die Aussicht.
- Kari und Erwina spendieren einen Gipfelwein, coole Sache!
- Wir blicken in einen Canyon.
- Ich hätte nie gedacht, dass die Baja so eine Bergwelt zu bieten hat!
- Auf der Fahrt habe ich mir zwei Steine zwischen den Zwillingsreifen eingefangen. Einen kann ich selbst herausfummeln, doch der zweite steckt fest und zwar richtig. In solchen Momenten tut es gut, nicht ganz allein mit dem Problem dazustehen.
- Zuerst versuchen wir, den Wagen hochzubocken und ein Rad abzunehmen. Doch zwei Radmuttern sitzen so fest, dass weder ich noch die anwesenden Männer die Muttern lockern können. Wir lassen Luft ab (ich habe einen Kompressor eingebaut, kann also hinterher die Reifen wieder aufpumpen) doch auch das hilft nicht.
- Schließlich hat Karis Methode Erfolg. Es dauert zwar, aber mit viel Willen, Einsatz und Entschlossenheit schlägt er so lange mit einem spitzen Hammer auf den Stein ein, bis immer wieder ein Stück abbricht. Irgendwann fallen die letzten Reste zu Boden. Danke, Kari!
- Erleichtert geselle ich mich nach einem feinen Nachtessen ans Lagerfeuer. Auch die nächsten Tage bleiben spannend und abwechslungsreich. Bleibt weiterhin dabei!